Liebe Leserinnen und Leser,

ich gehe für zwei Wochen in den Urlaub. An dieser Stelle, also genau unter dem Artikel, nehme ich aber gern Themen- und Veranstaltungsvorschläge entgegen. Hat ja schon gut geklappt mit den Secret Wars, hoffe auf eine Fortsetzung dieser Erfolgsstory und eure rege Beteiligung an diesem Blog.

Bis zum 19. Oktober, viele Grüße,

Christina Wittich.

Als Zugabe, das Video von Jo, zu schön, um es im Kommentar versauern zu lassen:

Zeichnen gegen die Zeit

Folgende These – die heutige Jugend hat Dank Internet und MTV nicht mehr die Fähigkeit und den Willen, sich länger als ein paar Minuten auf eine Sache zu konzentrieren – wurde gestern widerlegt. 90 Minuten Stillsitzen im Kinosessel ohne Film. Nur Zugucken, wie vier junge Männer mit schwarzem Edding auf zwei mannshohe Leinwände zeichnen. Klingt erstmal langweilig, wars dann aber doch nicht. Der größte Saal im Dresdner Metropolis war am Freitag reserviert für das Finale der Battle-Tour von Secret Wars Germany(weiterlesen…)

Ein kleiner Tipp am Rande

Heinz Engelmann war ein Choleriker – das hörte man gestern zur Ausstellungseröffnung im Deutschen Institut für Animationsfilm Dresden häufiger, ungezählte Male in den verschiedensten Abstufungen. Unter seinem Pseudonym He Hellerau war Engelmann außerdem aber ein äußerst kreativer und begabter Werbezeichner, Karikaturist und ist bis heute eines der “wenig bekannten Talente des Zeichenanimationsfilms”, wie es im Programmblättel heißt. In diesem Jahr wäre er 100 geworden, verstarb jedoch schon im Jahr des Mauerfalls.

Berühmt berüchtigt sind unter anderem sein von eifrigen Pionieren verfolgter, gar nicht so unsympatischer Waffraßteufel und seine temporeichen “Goldenen Regeln” des Fußballs, die das Filmfest Dresden in diesem Jahr im Nebenprogramm zeigte. Diese Filme, Skizzen, Plakate und Dokumente zeigt das DIAF noch bis 28. März. Ein lohnenswerter Blick hinter die Kulissen des DEFA-Stuidos für Trickfilme ist die Ausstellung außerdem. Also: Hingehen, sonst wird hier jemand zornig…

Liebe Leserinnen und Leser,

wer uns auf twitter folgt, hat es bereits mitbekommen – wir haben eine kleine Umfrage gestartet zum Thema: Was würdet ihr gern in diesem Blog lesen? Bisher stochern wir da ja ein bisschen im Nebel, probieren mal dies, mal das. Da hier aber keine Resterampe für Themen entstehen soll, die nicht mehr ins Gedruckte passen, wüssten wir gern, wie ihr euch den Blog der SZ-Kulturredaktion wünscht. (weiterlesen…)

Weil Musik hören einfach besser ist als Musik lesen

Das Video zur ersten Single “She moved on”:

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„Gleich am Morgen einen kleinen Schnaps hinterher“

Miss Platnum ist das Aufregendste, was der deutsche Pop derzeit zu bieten hat. 2007 beglückte die Sängerin ihr Publikum mit dem krawallig poppigen, feucht fröhlichen Album „Chefa“. Auf dem bezirzte sie unter anderem den Durchstarter des Jahres Peter Fox mit “Come marry me”. Geheiratet hat er sie dann nur im Duett. Ganz real aber griff der Berliner seiner Kollegin in ihrer musikalischen Entwicklung unter die Arme. Zwei Jahre später ist der jungen Frau nach soviel Arbeit und Party überhaupt nicht nach Katerstimmung zumute. Viel mehr hat die 29-Jährige mit ihrer neuen Platte „The Sweetest Hangover“ nur den „süßesten Nachgeschmack“. Mit der Sächsischen Zeitung sprach Miss Platnum darüber, wie sie dieses Kunststück bewerkstelligt, warum sie mit ihrer Familie 1989 aus Rumänien nach Deutschland floh und wie viele Männerleichen in ihrem Keller lagern. Mehr zum aktuellen Album „The Sweetest Hangover“ gibt´s  morgen außerdem im Kulturteil der Sächsischen Zeitung. (weiterlesen…)

Eine Welle der Empörung

Lauschige Samstagnacht, mittelprächtiges Fernsehprogramm, Gewittersturm im Internet. Als am Samstagabend Moderator Stefan Raab in seiner Sendung „Schlag den Raab“ beim Münzschnipsen verlor, war sein Kandidat und Raab-Schlager Hans-Martin Schulze zwar um eine halbe Million Euro reicher. Mit seinem Auftritt in der Pro-Sieben-Sendung dürften sich jedoch auch die Probleme des 24-Jährigen im Leben außerhalb der medialen Realität vervielfacht haben. (weiterlesen…)

Der Countdown läuft…

… doch der legendäre Neustadt-Club Sputnik bekommt nicht nur die Startfreigabe für diesen Sonnabend. Mit den Gewölben unterm Neustädter Bahnhof gibt’s auch eine völlig neue Boden- respektive Party- und Konzert-Station. (weiterlesen…)

Herr Lindemann und Kollegen haben’s geschafft…

das neue Rammstein-Album erscheint am 16. Oktober. Die Krawallrocker aus der Hauptstadt veröffentlichen mit „Liebe ist für alle da“  ihr sechstes Studio-Album in 15 Jahren Bandgeschichte. Vorher trommeln sie schonmal ganz durchsichtig ominös das Werbeschlagzeug bei Facebook und Twitter und mit einer eigens eingerichteten Website. Das Werk wartet mit elf neuen Songs auf, die auch Mittelpunkt der Bühnenshow sind, die von Rammstein am 24. November in Leipzig, am 10. Februar in Chemnitz und am 11. und 12. Februar in der Dresdner Messehalle  präsentiert wird. Bereits am 18. September erscheint vorab mit „Pussy“ die erste Single des neuen Albums. Und ab 16. September, Punkt 22 Uhr ist im Internet das Video zur Single zu sehen.

Die PR-Agentur schreibt übrigens zur Platte:  “Von einer gigantischen Welle Testosteron getragen, ziehen Rammstein blank und präsentieren, was den Mann zum Tier macht. Und ab geht’s. Mit Vollgas auf der Autobahn der deutschen Klischees, wo mit Worten wie Bratwurst, Blitzkrieg und Mercedes-Benz dem Nahkampf zwischen den Geschlechtern gehuldigt wird – ab ins Ausland, vorbei an der Heidi mit ihren Burgern und weg vom deutschen Fräuleinwunder. Da lauert das Vergnügen wie ein gähnender Abgrund.”

Fazit: Man muss sich wohl auf einiges gefasst machen…

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