Gerade noch in der Arena…
… und jetzt schon wieder vor dem Computer – Wunderwelt der Technik. Brian Molko und seine Kollegen haben ein großes Konzert mit mieser Akustik gegeben. Für die Akustik in der Leipziger Sportarena konnten sie nichts, die ist immer so. Es entschädigten die Titel: Das neue Album “Battle for the Sun” hoch und runter gespielt, alte Kracher, und die Rede ist hier nicht allein von “Every you, every me”, sondern auch von “Meds” und “Infrared” etc. etc. Das Publikum ging begeistert mit, große Augen bei kleinen, blonden Frauen, als Placebo die Bühne betreten, erschütterte große Männer, als die ersten Riffs erklingen. Molko hatte tatsächlich einen Deutschkurs belegt – offenbar war er der Streber seines Kurses. Flackernde Lichtershow und eine Placebo-Kurzfilmfestival zur Überbrückung der Umbauarbeiten. Die kam nicht ganz so gut an, wie die Jungs das vielleicht gehofft hatten. Nach “Expatriates”, der Vorband, dürstete den Fans eben nach Musik, die nicht wie U2 und Simple Minds klingt. Das ist nachvollziehbar. Wer einen genaueren Eindruck vom Konzert haben möchte, kann hier unseren Twitter-Stream nachlesen. Ansonsten steht am Montag eine kurze Rezension in der Sächsischen Zeitung. Wir wünschen gut zu ruhen und betten unsere müden Knochen – till the bitter End.
23. November 2009 at 18:32
Tja, als alter Fan muss ich zum einen zwar wehmütig bedauern, nicht vor Ort gewesen zu sein, zum anderen muss ich aber auch ehrlich zugeben, dass das neue Placebo-Album bei Weitem nicht an seine Vorgänger heranreicht. Battle for the Sun ist ein Schatten des früheren Placebo-Selbst – und daher auch das 1. Album der Band, das ich mir nicht kaufen werde.
22. November 2009 at 02:04
Hallo. Ich war auch da. Brians Deutschkenntnisse sind auf dem Stand von vor ein paar Jahren, von “Strebertum” möchte ich da mal nicht reden. Miese Akustik- oh ja, teilweise war er kaum zu hören
Das Kurzfilmfestival war sehr inspirierend- wenn man einen halbwegs durchschnittlichen IQ vorraussetzt- war um mich herum leider weniger gegeben. Die Jungs haben sich was dabei gedacht und das sollte auch gewürdigt werden. Immerhin ist sowas bei aktuellen Künstlern nicht mehr die Norm. Die Vorband- da bin ich der selben Meinung- war überflüssig. Wurde höflich beklatscht, aber als die Band die Bühne betrat, tobte der Saal. So geht das. Ein Anheizen war nicht gegeben und auch nicht von nöten. Insgesamt ein berauschender Abend.
22. November 2009 at 00:59
das ging fix! schön.. vermisse hier desöfteren aber irgendwie ein paar bildchen, die einem das ganze noch näher bringen. cheers phil