Gerade noch in der Arena…

… und jetzt schon wieder vor dem Computer – Wunderwelt der Technik. Brian Molko und seine Kollegen haben ein großes Konzert mit mieser Akustik gegeben. Für die Akustik in der Leipziger Sportarena konnten sie nichts, die ist immer so. Es entschädigten die Titel: Das neue Album “Battle for the Sun” hoch und runter gespielt, alte Kracher, und die Rede ist hier nicht allein von “Every you, every me”, sondern auch von “Meds” und  “Infrared” etc. etc. Das Publikum ging begeistert mit, große Augen bei kleinen, blonden Frauen, als Placebo die Bühne betreten, erschütterte große Männer, als die ersten Riffs erklingen. Molko hatte tatsächlich einen Deutschkurs belegt – offenbar war er der Streber seines Kurses. Flackernde Lichtershow und eine Placebo-Kurzfilmfestival zur Überbrückung der Umbauarbeiten. Die kam nicht ganz so gut an, wie die Jungs das vielleicht gehofft hatten. Nach “Expatriates”, der Vorband, dürstete den Fans eben nach Musik, die nicht wie U2 und Simple Minds klingt. Das ist nachvollziehbar. Wer einen genaueren Eindruck vom Konzert haben möchte, kann hier unseren Twitter-Stream nachlesen. Ansonsten steht am Montag eine kurze Rezension in der Sächsischen Zeitung. Wir wünschen gut zu ruhen und betten unsere müden Knochen – till the bitter End.